Kabellose Beleuchtung macht Luftfahrtgeschichte lebendig

August 19, 2026

Am Brodhead Airport in Süd-Wisconsin (USA) lässt das Alfred & Lois Kelch Aviation Museum das Goldene Zeitalter der Luftfahrt aufleben.

Historische Flugzeuge starten aus einem noch genutzten Hangar. In den Ausstellungsräumen und im Archiv finden Besucher seltene und historisch bedeutende Exponate. Für eine flexible, zonenweise Beleuchtung des Museums über eine zentrale Steuerungsplattform wählte United Systems Associates, Partner von Delta Controls, die kabellose Funk-Technologie von EnOcean.

Historische Flugzeuge, seltene Exponate, ein maßgeschneidertes System

Der Kelch-Campus unterscheidet sich von einem klassischen Museum. Flugzeuge rollen durch große Tore, die für Flüge und Veranstaltungen geöffnet werden. Ein zweiter Hangar dient als Veranstaltungsort für Hochzeiten, Tagungen und Gemeindeveranstaltungen. Im Obergeschoss bewahrt ein Archiv Bücher, Fotografien und Baupläne aus dem 19. Jahrhundert. Im Erdgeschoss erkunden Besucher die öffentlichen Ausstellungsräume. Jeder Bereich benötigt eine eigene Steuerung für Beleuchtung und Komfort, ohne dass ein System das andere überlagert. United Systems Associates hatte zudem die Aufgabe, eine Fernzugriffskontrolle für das größtenteils ehrenamtliche Team einzurichten. Die Beleuchtung sollte nicht nur ein- und ausschaltbar sein, sondern Flugzeuge und Exponate gezielt hervorheben.

Kabellose Technik für flexible Beleuchtung

United Systems Associates setzte auf die enteliWEB-Plattform von Delta Controls. Jede Phase des Projekts folgte einer eigenen Strategie, doch die Bedienung blieb für das Museumspersonal einheitlich. In der letzten Phase verband das Team die Beleuchtung des Hangars mit der des Hauptgebäudes und führte eine besucherorientierte Steuerung ein. Delta O3 Sensor Hubs, gekoppelt mit kabellosen EnOcean-Geräten, teilen die Ausstellungsbereiche in Beleuchtungszonen. Dank der kabellosen Kommunikation konnte das Personal die Zonensteuerung erweitern, ohne Galerien oder Hangars neu zu verkabeln. Über programmierte eZNS-Wandstationen kann das Personal Zonen auswählen und diese dimmen. Gleichzeitig bietet enteliWEB einen zentralen Überblick über Beleuchtung, Klimatechnik und Zugangskontrolle.

Neben der Beleuchtung regelt das Delta Red5-Zutrittskontrollsystem die Zugangsberechtigungen für Freiwillige und Mieter. Autorisierte Mitarbeiter können Türen aus der Ferne ver- und entriegeln, was Besuche vor Ort reduziert. VIVOTEK-Kameras überwachen Veranstaltungen und die gelagerten Flugzeuge.

Effiziente Abläufe, besseres Besuchererlebnis

Das Ergebnis verschafft Kelch einen einheitlichen Überblick über Flugplatz, Veranstaltungsort, Museum und Archiv. Die Klimatechnik richtet sich nun nach den tatsächlichen Aktivitäten im Museum und bei Veranstaltungen und nicht mehr nach festen Zeitplänen. Zugangsberechtigungen für ehrenamtliche Helfer lassen sich flexibel an Aufgaben anpassen und physische Schlüssel entfallen. Mitarbeiter können Mieter unterstützen und Räume aus der Ferne kontrollieren, ohne bei jeder Veranstaltung vor Ort zu sein. Die zonenweise, EnOcean-fähige Beleuchtung setzt Flugzeuge und Exponate in Szene und verbessert das Besuchererlebnis. Das Archiv verfügt über ein stabiles, konservierungsfreundliches Klima, während das darunter liegende Museum für die Besucher angenehm temperiert bleibt.

Zukunftssicher dank kabelloser Architektur

Das kabellose EnOcean-Netzwerk macht das Museum zukunftsfähig. Anwesenheitssensoren könnten künftig Besucherströme in den Ausstellungsräumen analysieren. Die Beleuchtung könnte Exponate heller ausleuchten, wenn sich Gäste nähern, und ungenutzte Bereiche automatisch abdunkeln. Diese Funktionen sind noch nicht installiert, doch die kabellose Architektur unterstützt sie bereits, ohne dass Kernsysteme ersetzt werden müssen. Das Kelch Aviation Museum bewahrt die Ära der Luftfahrtpioniere und seine Gebäudetechnik trägt diese Mission jeden Tag weiter.

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